Sollte jeder Unternehmer über eine Cloud Computing Lösung nachdenken?

Cloud Services haben enorme Vorteile, aber was genau versteht man unter "Cloud" und "Computing"?

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Vorwort

Die Anforderungen an Software haben sich mit den letzten Jahren enorm verändert. Wir benutzen Webanwendungen und vergessen oft, dass noch vor einigen Jahren ähnliche Anwendungen teils mühselig auf unsere Geräte installiert werden mussten. Heutzutage geht vieles direkt im Browser und es funktioniert zum Teil besser und effizienter als mit der installierten Software. Es ist für uns selbstverständlich, dass wir den Mail-Client oder das Textbearbeitungsprogramm direkt im Browser bedienen. Aber was genau gab den Anstoß für diese Progression? Das Stichwort ist Cloud Computing.

Was versteht man unter Cloud Computing?

Das sogenannte Cloud Computing ist nichts anderes als die Bereitstellung von IT-Infrastruktur über das Web. Diese Bereitstellungen können sehr unterschiedliche Ausprägungen haben. So kann eine Cloud beispielsweise Speicherplatz, Rechenleistung oder sogar Software als Service zur Verfügung stellen. Das Besondere ist, dass die Dienste je nach Bedarf abgerufen und nach dem tatsächlichen Verbrauch abgerechnet werden. Das gibt Unternehmen eine gewisse Flexibilität und spart oft hohe Investitionen in die Hardware.

Cloud Computing lässt sich in drei Bereiche gliedern:

Der Infrastruktur (Infrastructure as a Service (IaaS)), der Plattform (Platform as a Service (PaaS)) und der Anwendung (Software as a Service (SaaS)).

Kommen wir zunächst zur Infrastructure as a Service (IaaS)

Mit Infrastructure as a Service (IaaS) ist die Bereitstellung aller Komponenten der Infrastruktur gemeint. Es werden Server, Rechenleistung, Netzkapazitäten, Speicher und andere Komponenten der Netzinfrastruktur im Web zur Verfügung gestellt.

Nehmen wir an, dass ein Online-Shop über eigene Server verfügt und darüber auch seine Website hostet. Nun ist aber anzunehmen, dass sich bei großen Aktionen, wie z.B. in der Weihnachtszeit, die Serverauslastung verdrei- oder vervierfacht. Was soll die IT des Unternehmens nun tun?

  1. Die Serverlandschaft ließe sich vervierfachen, um jeden Nutzeransturm standzuhalten. Das Problem sind die enormen Unterhaltskosten und das, obwohl diese Leistung nur zu bestimmten Zeiten gebraucht wird.
  2. Man setzt auf IaaS und bucht sich die Kapazität und die Serverleistung je nach Bedarf. Wenn dann keine Aktionen anstehen oder die Weihnachtszeit vorüber ist, schnürt  man die Leistung runter und bekommt somit seinen normalen Serverbedarf. Sollte etwas geplant sein oder doch ein spontaner Nutzeransturm kommen, so kann man sehr flexibel reagieren und die Kapazität erhöhen. 
Infrastructure as a Service (IaaS) Illustration

Was ist Platform as a Service?

Heroku & AWS Illustration

Bei PaaS handelt es sich um eine Entwicklungs- und Bereitstellungsumgebung in der Cloud.

Entwicklungs- und Bereitstellungsumgebung fasst man dabei unter dem Begriff “Plattformen”, wo auch der Name Platform as a Service seinen Ursprung hat. PaaS ermöglicht dem Entwickler, mittels verschiedener Schnittstellen und in Form von Frameworks, eigene Programme zu entwickeln und auszuführen. Die Programmiersprachen und Schnittstellen werden von den PaaS-Anbieter definiert, decken jedoch in der Regel den aktuellen Markt gut ab.

Beispiele für gute PaaS wären Heroku und AWS Elastic Beanstalk. Wir als Agentur setzen auf Heroku, aber Elastic Beanstalk von Amazon Web Services steht Heroku in nichts nach. Heroku hat unserer Meinung nach eine bessere Usability und ein nachvollziehbares Interface. Wir haben zu Heroku einen Blogpost verfasst, den ihr hier findet. Schaut rein, es lohnt sich.

Was versteht man unter Software as a Service?

Einfach erklärt ist SaaS ein Modell, bei dem Software-Anwendungen als Service über das Internet angeboten werden. Es muss keine Software auf ein Gerät installiert werden und auch die Installation von Updates bleibt den Nutzern erspart. Es wird lediglich ein internetfähiges Gerät mit einem Browser benötigt.

Beispiele für Software as a Service wären alle Google Webapps, wie z.B. GMail, Dropbox oder Slack.

Software as a Service (SaaS) Illustration

Schlusswort

Es ist davon auszugehen, dass in der Zukunft immer mehr Unternehmen auf Cloud Computing und somit auch auf SaaS setzen werden. Die Gründe liegen auf der Hand - mit einer Cloud-Lösung lässt sich mit der Software viel flexibler umgehen.

Aber auch Websites werden bereits heutzutage auf PaaS entwickelt, weil die Entwickler die Freiheit und die Skalierbarkeit lieben.

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