Interaktionsdesign - unser täglicher Begleiter

Dieses Interaktionsdesign soll uns tagtäglich begleiten, obwohl sicherlich nur die Wenigen etwas damit anfangen können. Lassen Sie uns schauen, ob wir Ihnen dieses Zauberwort näher bringen können.

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Vorwort

Wenn Sie noch nie etwas von Interaktionsdesign gehört haben, dann ist es nicht allzu schlimm, denn nur die Wenigen kennen diesen Begriff, obwohl man damit tagtäglich konfrontiert wird. Was wir damit meinen, werden wir gleich erklären.

Kurze Definition von Interaktionsdesign

Was meinen wir, wenn wir behaupten, dass wir es täglich nutzen? Nun ja, Interaktionsdesign, auch Interaction Design genannt, ist nichts anderes als die Gestaltung der Interaktion zwischen 
Menschen und Systemen.

Definitionen neigen dazu selten greifbar zu sein, weshalb wir es nun etwas erläutern. Danach dürfte es klarer werden und Sie werden nach diesem Artikel eine gute Website besuchen und sagen “Aha, gutes Interaktionsdesign, da hat sich jemand etwas dabei gedacht.” Und wenn nicht, dann ist es auch nicht schlimm, hauptsache Sie wissen, was IXD ist. IXD ist übrigens die Abkürzung von Interaction Design :)

Die Gestaltung der Interaktion

Jetzt kann jeder behaupten, dass im Grunde jede denkbare Website Interaktionsdesign anwendet, weil ja jede Website mit Menschen interagiert oder umgekehrt, je nach Website. Und ja, Sie würden Recht haben. Aus diesem Grund haben wir auch die Behauptung aufgestellt, dass wir es täglich nutzen. Aber muss da nicht mehr dahinter stecken als nur irgendeine Interaktion? Natürlich und das tut es auch, denn gutes Interaktionsdesign ist Gold wert, weil es aus dem Bereich des UX kommt, welchen wir in einem separaten Blogartikel bereits erläutert haben. Hier geht es zu unserem UX-Blogartikel. Bei der Gestaltung von Interaktionen müssen einige Dinge beachtet werden, weil wir sonst der Gefahr laufen, eine Interaktion zu kreieren, die den Nutzer eher verwirrt, anstatt diesen zu unterstützen.

Wäre da nicht der Mensch

Wenn man gutes IXD gestalten möchte, muss man sich zwangsläufig mit der Spezies Mensch beschäftigen. Eine Ausnahme bilden Systeme, die für Tiere gestaltet werden, aber das dürften eher die Ausnahmen sein. Bleiben wir also bei dem Mensch. Alle Menschen sind unterschiedlich. Sie haben unterschiedliche Erfahrungen, einen unterschiedlichen Wissensstand, unterschiedliche Bedürfnisse und gar unterschiedliche Intentionen, wenn sie eine Website besuchen. Genau diese Diversität macht uns Interaktionsdesignern das Leben extrem schwer. Wir müssen also die Zielgruppe für die wir das System gestalten sehr gut kennen, weil es sonst nahezu unmöglich wäre, dessen Bedürfnisse zu befriedigen.

Wäre da nicht die technische Diversität

Auch der technische Fortschritt macht es nicht gerade einfach, Systeme einfach zu entwickeln. Noch vor einigen Jahren konnte man zum Beispiel genau sagen in welcher Situation der Nutzer das System benutzen wird. Man konnte sogar mit Sicherheit das System nennen. So viele Möglichkeiten gab es damals auch nicht. Heutzutage muss man die Zielgruppe genau studieren, um zum Beispiel die sogenannten Touchpoints zu erfassen. Um die Touchpoints und die User Journey zu erklären, würden wir wieder unseren Blogpost zurate ziehen. Hier ist unser Blogartikel zum Thema User Experience.

Des Weiteren haben sich die Eingabemethoden und Geräte verändert. Neben der Maus und der Tastatur haben sich natürliche Eingabemethoden etabliert, wie etwa die Fingergesten oder die Sprachsteuerung. Diese Interaktionen nennt man deshalb auch Natural User Interfaces (NUI). 

Sie sehen also, dass ein Interaction Designer alle relevanten Informationen über beide Seiten besitzen muss, um ein sinnvolles Interface auf die Beine stellen zu können.

Was ist gutes Interaktionsdesign?

Ein gutes Interaktionsdesign ist jenes Design, welches man nur subtil bemerkt. Es unterstützt den Nutzer im richtigen Zeitpunkt ohne diesen zu bevormunden.
mobile swipe interaktion Quelle: https://www.invisionapp.com/inside-design/amazing-interaction-design/

Dieses Beispiel zeigt bei dem vertikalen Swipe zwischen “Twitch, Youtube und Vimeo” spektakulär, wie einfach es ist eine gute und vor allem unterstützende Interaktion zu gestalten. Die Elemente imitieren die natürliche Bewegung einer Beschleunigung bzw. dessen Verhalten bei einem Halt.

bestellung burger gute ux ui Quelle: https://www.mockplus.com/blog/post/interactive-design-example

Sehen Sie genau, wie mit dem Bild umgegangen wird und wie der Nutzer durch die gesamte Bestellung geleitet wird. Der Nutzer weiß an jeder Stelle, wo er sich gerade befindet und woher jedes Element kommt. Es liegt am natürlichen und fließenden Flow des gesamten Vorganges. Der Nutzer dürfte an keiner Stelle der Interaktion sich die Frage stellen: “Von wo komme ich nochmal und wieso bewegt sich da etwas?”

bestellung getraenk gute ux ui Quelle: https://www.mockplus.com/blog/post/interactive-design-example

Auch dieses Beispiel ist interessant, weil es einen natürlichen Vorgang imitiert. Der Nutzer wählt ein Getränk aus, indem er mithilfe der Swipe-Geste wischt. Nichts Neues, denn das kennen wir bereits und es ist inzwischen zu einer Konvention geworden. Konventionen sind ein Muss, wenn es um Interaktionen geht. Bei einem Tap auf den Einkaufswagen wird das Getränk mit Hilfe einer Münze in den Warenkorb bewegt. Wir hätten das Getränk eher in unsere Richtung bewegt, weil sich der Button und auch der Nutzer unten befinden, aber das sind Details.

Was können wir zusammenfassend zum Interaktionsdesign sagen?

Das Interaktionsdesign besteht nicht immer aus schön gestalteten Animationen, aber diese eignen sich perfekt zur Verdeutlichung des Kerns. Es geht um die Interaktion und darum, dass der Nutzer das vorliegende System versteht. Es soll immer so einfach wie es nur geht gestaltet werden. Oft hört man den Satz: “Man gestaltet das System für den dümmsten Nutzer” Nach dem Motto - Wenn der Dümmste es versteht, sind wir auf der sicheren Seite. Apple hat früher ihre Smartphones angeblich von Kindern testen lassen, um zu schauen, ob die Bedienung im wahrsten Sinne des Wortes “kinderleicht” sei. Wir fänden es cool, wenn es kein Gerücht wäre.

Wir hoffen, dass Sie nun das Gebiet des Interaktionsdesigns verstanden haben. Das verstehen ist nicht schwer, aber es anzuwenden bedarf viel Erfahrung und der Fähigkeit es umzusetzen. Ein Interaktionsdesigner oder auch Interaction Designer sind die richtigen Ansprechpartner, wenn es um IXD geht.

Haben wir Ihr Interesse geweckt und Sie möchten nun mit uns zusammen arbeiten?

Dann scheiben Sie uns eine E-Mail und wir kontaktieren Sie schnellstmöglich.

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